Kajak – das kleine ABC

Fachbegriffe aus dem Kajak- und Kanusport einfach erklärt!

  • Ablassschraube
    Die meisten Kajaks besitzen eine kleine Öffnung hinten am Heck die durch eine Ablasschraube verschlossen ist. Wenn das Boot voll ist mit Wasser (z.B.: nach Schwimmer) kann man so das Boot leichter entleeren indem man die Ablassschraube herausnimmt und durch die Öffnung entleert.
  • Angeseilter Retter
    Eine Rettungs- und Bergetechnik bei der eine Person (ohne Kajak) an ein Seil (zB.: Wurfsack) gehängt wird und so aktiv einen Schwimmer der sich selbst nicht befreien kann zur Hilfe kommen kann. Sehr wichtig ist allerdings dass der Retter sich auf keinen Fall fix an das Seil bindet, sondern nur mit D-Ring oder Karabiner an den Panikverschluss seiner Schwimmweste. So kann er sich im Notfall selbst vom Seil lösen. Diese Rettungsmethode sollte aber nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen, z.B.: wenn jemand bewusstlos, verklemmt oder in einem Rücklauf festgehalten wird.

  • Aufkanten
    Eine sehr wichtige Technik beim Kajaken ist das Aufkanten des Bootes. Verwendet wird es in vielen Bereichen, am Anfang jedoch hauptsächlich zum Kehrwasser Ein- und Ausfahren und bei Seilfähren. Die Logik dahinter besteht dass man immer von der Strömung weg das Boot aufkantet, damit die Kante des Bootes nicht von der Strömung erfasst wird und das Wasser quasi unter der Kante durchfließen kann. So vermeidet man dass die Strömung Druck auf die Kante ausübt und das Boot womöglich zum Kentern bringt. Das Aufkanten wird in den Anfängerkursen ausgiebig gelehrt und geübt.
  • Auftriebskörper
    In jedem Kajak sollten Auftriebskörper verstaut werden um die Bergung eines gekenterten Bootes zu erleichtern.
  • Ausbildung
    Die Ausbildung zum staatlich geprüften Kajaklehrwart wird in Österreich von der Bundesanstalt für Leibeserziehungen (BAFL) durchgeführt. Die Ausbildung dauert 3 Wochen und endet mit einer kommissionellen Abschlussprüfung.
  • Boatercross
    Kajakwettbewerb, bei dem mehrere Starter gleichzeitig (meistens 4 pro Heat) eine Wildwasserstrecke bewältigen. Die schnellsten 2 Fahrer eines Heats steigen meistens in die nächste Runde auf. Bekannte Kajak-Boatercross-Rennen sind unter anderem
  • Bogenschlag
    Der Bogenschlag ist einer der Grundschläge beim Kajakfahren. Der Bogenschlag wird verwendet um das Kajak zu drehen und Richtungsänderungen vorzunehmen. Um einen Bogenschlag auszuführen taucht man das Paddelblatt vorne beim Bug des Bootes ein und führt dann das Paddel in einem großen Bogen um uns herum bis zurück zum Heck, der Oberkörper bleibt dabei jedoch neutral. Je weiter weg man das Paddel vom Boot führt, desto schneller und stärker dreht sich auch das Boot. Den Bogenschlag kann man sowohl vorwärts, als auch rückwärts ausführen.
  • Boofschlag
    Eine Schlagtechnik die verwendet wird um Stufen, Wasserfällen und größere Walzen zu befahren und dabei den Rücklauf erfolgreich zu vermeiden. Das Boofen ist eine fortgeschrittene Paddeltechnik die vor allem in den Fortgeschrittenkursen gelernt wird. Die Technik selbst besteht aus einer Reihe von Teilbewegungen zwischen Armen, Beinen und Oberkörper. Man beschleunigt zu erst auf das zu überwindende Hindernis zu und setzt dann den alles entscheidenden letzten kräftigen Vorwärtsschlag (Boof) genau am Abriss der Kante. Hier ist das richtige Timing sehr wichtig, denn ein zu später Boofschlag ist genauso wenig erfolgreich wie ein zu früh gesetzter. Gleichzeitig
  • Bootstypen
    Es gibt unterschiedliche Typen von Kajaks, je nachdem in welchem Flusstyp man sich befindet und was man damit anstellen will. Im groben unterscheidet man jedoch:

    • Wildwasserboote (Creeker)
    • Spielboote (Freestyleboote)
    • Riverrunner
    • Slalomboote
    • Tandemboote
    • See- und Wanderkajaks
  • Bow 
    Das englische Wort für den Bug des Kajaks, also das Vorderschiff.
  • Bug
    Der Bug ist der Vorderteil des Kajaks.
  • C1
    Bezeichnung einer Bootsklasse im Kanufreestyle. Im C1-Kajak kniet der Paddler und benutzt ein Stechpaddel. Das C1-Boot ist allerdings im Unterschied zum OC1-Boot auch durch eine Spritzdecke verschlossen
  • Cowtail
    Das Cowtail ist ein kurzes dehnbares Seil dass an der Schwimmweste befestigt wird. Am Ende des Cowtails befindet sich ein Karabiner. Verwendet wird es hauptsächlich zum Bergen und „Abschleppen“ von gekenterten Booten. Allerdings sollte das Cowtail immer am Sicherungsgurt der Schwimmweste befestigt sein, damit man im Notfall den Panikverschluss öffnen und das Cowtail lösen kann.
  • Creeker (bzw. Creeken)
    Creeker ist das englische Wort für „Wildwasserboote“ und bedeutet genau übesetzt eigentlich „Stürzer“. Creeker sind für schweres Wildwasser (steile Gefälle, Wasserfälle, Wuchtwasser,…) gebaut. Sie sind schneller, haben mehr Volumen und sind größer und länger als Riverrunner und Spielboote, dafür aber auch um einiges schwerer. Creeken wird demnach als „Stürzen“ übersetzt, d.h. das Befahren von Flüssen mit hohem Gefälle oder technischen Schwierigkeiten.
  • D-Ring
    D-Ringe sind Verbindungsstücke aus Metall, die die Form des Buchstaben „D“ haben, daher auch der Name. Man verwendet sie hauptsächlich für das schnelle Einklinken von Karabinern. Üblicherweise befindet sich ein D-Ring am Notfallgurt auf der Rückseite der Schwimmweste (siehe Angeseilter Retter), um schnell ein Seil mit Karabiner daran befestigen zu können.
  • Dachträger
    Da die meisten Flüsse leider nicht direkt vor der Haustüre vorbeilaufen, muss man meistens per Auto zu den Flüssen bzw. zu den Aus- und Eintiegsstellen fahren. Es gibt verschiedene Varianten von Dachträgern wie zum Beispiel Ovalbügel, Senkrechtstützen oder neuerdings sogar aufblasbare Träger.
  • Double Pump
    Ein Flachwasser-Freestylemove bei dem man durch eine bestimmte Paddelschlagabfolge und durch gezieltes Be- und Entlasten des Heckes und des Rumpfes das Boot in die Vertikale bringt um quasi auf der Nose bzw. dem Bug zu balancieren.
  • Eddie
    Der englische Ausdruck für ein Kehrwasser. Kehrwässer entstehen zwischen Strömungen die nicht in die gleiche Richtung verlaufen. Oder auch hinter Hindernissen wie Felsen, wo die Strömung seitlich vorbeigedrängt wird. Kehrwässer sind für erfolgreiches Befahren von Wildwasser überlebensnotwendig und stellen quasi einer der Grundtechniken am Fluss dar.
  • Eskimorettung
    Eine Technik die man hauptsächlich am See oder ruhigem Gewässer anwenden kann. Die Eskimorettung kommt zur Anwendung wenn jemand gekentert ist und die Rolle leider noch nicht beherrscht. Um hier ein Aussteigen zu vermeiden kann der Gekenterte sein Paddel loslassen und mit den Händen 3x mal auf das Boot klopfen. Das signalisiert einem in der nähe befindlichen Paddler dass er ihm zur Hilfe kommen soll. Der Helfer fährt dann einfach mit seinem Boot im 90 Grad Winkel zum Boot des Gekenterten, damit dieser mit seinen Händen das Bug des Helfers ergreifen kann und sich an diesem wieder aufrichten kann. Diese Übung erfordert anfangs große Nerven da es viele mit der Panik zu tun bekommen sobald sie kopfüber im Wasser sind, ist aber andererseits sehr gut um genau dies zu verlieren und im besten Fall sich ein mühsames Schwimmen und Entleeren des Bootes zu ersparen.
  • Eskimorolle
    Eine Technik mit der das Boot nach einer Kenterung wieder aufgedreht wird. Es gibt verschiedene Variationen und Ausführungen der Eskimorolle
  • Erstbefahrung
    Wenn jemand einen Fluss oder auch eine bestimmte Stelle bzw. einen Flussabschitt als erster/erste befährt spricht man von einer Erstbefahrung.
  • Erste Hilfe
    Erste-Hilfe Ausrüstung sollte stets am Fluss mitgeführt werden um im Notfall Hilfe leisten zu können. Auch ein Handy zum Rufen des Notrufs sollte immer mitgeführt werden.
  • Fittings
    Innenausstattung des Bootes. Besteht oft aus Schaumkeilen usw. um den Körperkontakt zum Boot und den Komfort zu verbessern.
  • First Descent
    Englische Übersetzung für Erstbefahrung eines Flusses oder einer Wildwasserstelle.
  • Flussbeschreibung
    Grundlegend zur Beeurteilung eines Flusses ist natürlich dessen Schwierigkeit (siehe Schwierigkeitsgrade), sowie auch der jeweilige Flusscharakter. Man findet viele Flussbeschreibungen in bestimmten Wildwasserführern oder heutzutage auch einfach auf gewissen Internetplattformen. In Österreich sehr beliebt sind die Seiten www.kajak.at und www.paddeln.at, wo man sehr viele Informationen über die Flüsse finden kann. Vor jeder Befahrung ist es sehr ratsam solche Beschreibungen, sowie mögliche aktuelle Gefahrenhinweise (z.B. Bäume) und vor allem den Wasserstand des jeweiligen Flusses in Erfahrung zu bringen. Je nach Flusscharakter und Wasserstand sollte man auch die Ausrüstung wählen. Das heisst man sollte zum Beispiel einen schweren und steilen Gletscherfluss nicht unbedingt mit einem kurzen Spielboot und einer Badehose befahren, sondern Kleidung sowie Boot immer nach Wassertemperatur (nicht Aussentemperatur) und Flusscharakter wählen.
  • Freestyle
    Kajak Freestyle entwickelte sich Ende der neunziger Jahre zu einem sehr populären Bereich im Kajaksport. Unter Freestyle versteht man das Surfen mit dem Kajak auf einer stehenden Welle oder Walze, wobei die Fahrer versuchen Tricks und Figuren zu machen ohne dabei aus der Welle/Walze geworfen zu werden. Technik und auch Material veränderten sich in den letzten Jahren rasant, was das Niveau und auch die Tricks der Fahrer, sowie auch die Freestyleboote selbst, revolutionierte. Seit 2007 werden auch alle 2 Jahre Weltmeisterschaften im Freestyle ausgetragen.
  • Geschichte des Kajaksports
    Es gibt verschiedene Theorien wo genau der Kanu- und später der Kajaksport seinen Ursprung hatte. Die gängigste ist, dass die Inuit (Eskimos) ein solches Boot zu Jagdzwecken bauten und entwickelten. Von ihnen stammt wie der Name schon sagt auch die Eskimorolle, mit der ein gekentertes Boot wieder aufgerichtet werden konnte.
    Nach Europa kam das Kanu im 16./17. Jahrhundert, nach Deutschland im 18. Jahrhundert. Dort waren die Boote allerdings also so genannte „Grönländer“ bekannt, und es entstand kurz darauf auch der erste „Grönländer Club“ in Breslau.
    Von dort an entwickelte sich der Sport stets weiter. Waren früher um das 20. Jahrhundert noch sehr populär, erfreuen sich heute unter anderem sehr kleine und kurze Rodeoboote (sogar schon aus Carbon) großer Beliebtheit. Mit den vielen verschiedenen Bootstypen entstanden auch verschiedene Varianten des Kajaksports.

    Der Österreichische Kanuverband wurde übrigens am 6. August 1922 gegründet.

  • Gletscherfluss
    Ein Fluss der vom Gletscher gespeist wird. Diese Flüsse (zB.: Ötztaler Ache in Tirol) haben in der Regel gute Wasserstände bei heißen Außentemperaturen, da dann viel Schnee am Gletscher schmilzt und das Wasser ansteigen lässt. Die Kehrseite ist allerdings dass Gletscherflüsse meist auch eisige Temperaturen haben.
  • Grad der Paddelblätter
    Die Grad des Paddels oder der Paddelblätter sagen aus in welchem Winkel die beiden Paddelblätter zueinander stehen. Man unterscheidet grundsätzlich links- und rechtsgedrehte Paddel, wobei heutzutage eigentlich fast ausschließlich nur mehr rechtsgedrehte Paddel verkauft werden und üblich sind. Rechts gedreht bedeutet dass man für den rechten Paddelschlag das Paddelblatt beim Ausführen des Schlages festhält und für den linken Paddelschlag das Paddel vorher in Hand nachdreht. Was sich jetzt äußerst kompliziert anhört und nur schwer vorzustellen ist, ist in der Praxis allerdings ganz leicht verständlich.

    Bei den Grad der Paddelblätter gibt es Paddel zwischen 0 und 45 Grad Drehung. Für Anfänger ist ein Bereich um 30 Grad empfehlenswert, 0 Grad werden häufig im Freestylebereich verwendet. Alles in allem ist es aber eher Geschmacksache was man paddelt, am besten einfach einmal alles ausprobieren.

  • Grüne Welle
    Eine Welle die nicht bricht bzw. in der es keine Weißwasserzone gibt.
  • Handrolle
    Eine besondere Technik der Eskimorolle, die ohne Paddel sondern nur mit den Händen durchgeführt wird.
  • Heck
    Der hintere Teil des Bootes (Gegenteil vom Bug).
  • Hochwasser(-marke)
    Ein bedeutentes Kriterium für die Beurteilung der Schwierigkeit und Sicherheit bei der Befahrung eines Flusses. Die meisten Flüsse werden bei Hochwasser schwieriger, da sie wuchtiger und schneller werden und manche Kehrwässer verschwinden. Die Hochwassermarke ist die Pegelmessgrenze zwischen Mittel- und Hochwasser.

  • Hüftknick
    Eine Teilbewegung der Eskimorolle und eine sehr wichtige Technik um das Boot mit Hilfe der Hüfte wieder aufzudrehen. Dieser Hüftknick ist Vorraussetzung für eine erfolgreiche Eskimorolle und wird intensiv geübt und verinnerlicht beim Erlernen der Rolle.
  • K1
    Bezeichnung der Bootsklasse „Kajakeiner“ im Kanufreestyle. Im Kajakeiner sitzt der Fahrer und benutzt ein Doppelpaddel zum steuern. Siehe auch C1 und OC1 (andere Bootsklassen).
  • Kajak
    Boot in dem man mit ausgestreckten Beinen sitzt und sich mit einem Doppelseitigen Paddel vorwärts bewegt und steuert.
  • Kajakkurs
    Aller Anfang ist bekanntlich schwer, das ist im Kajaksport leider keine Ausnahme. Ein Kajak-Anfängerkurs ist daher genau das Richtige um euch dem Sport Schritt für Schritt näher zu bringen. Dabei soll immer der Spaß an der Sache im Vordergrund stehen. Uns ist es wichtig für jeden von euch das richtig Maß an Herausforderung zu finden. Unsere Kurse gehen von 1-tägigen Schnupperkursen bis zum 4-tägigen Basiskurs und finden auf der steirischen Salza statt. Auch für Fortgeschrittene Paddler sind Kurse ein guter Weg um das eigene Level unter guter Betreuung möglichst viel zu steigern. Unsere Fortgeschrittenenkurse finden entweder auf Salza und Enns, oder auch auf Wildwassercamps im Socatal statt. Wir versprechen ein unvergessliches Erlebnis, probiert es einfach mal aus!
    Info Anfängerkurse
    Info Fortgeschrittenenkurse
  • Kanadier
    Boot in dem man Kniet und sich mit einem Stechpaddel vorwärts bewegt.

  • Kanupolo

    Kanupolo ist ein Ballsport bei dem 2 Teams versuchen jeweils den Ball mittels Hand oder Paddel ins gegnerische Tor zu befördern. Gespielt wird auf einem rechteckigen durch Schwimmleinen begrenzten Spielfeld auf stillem Gewässer. Ein Team besteht aus 5 Spielern, wobei der Spieler der dem Tor am nächsten ist als Torwart fungiert. Kanupolo eignet sich auch hervorragend bei den ersten Seeeinheiten bei Anfängerkursen. Man lernt unter spielerischen Umständen die grundlegendsten Dinge wie richtiges Kanten, Gleichgewicht und Paddelschläge.

  • Karabiner
    Karabiner sind Metalhacken mit einem Verschluss, der mit verschiedenen System geschlossen werden kann (Schraub, Dreh, Schnapp, Spinball,..). Karabiner sind ein fixer bestandteil einer Wildwasser-Rettungsausrüstung und sollten immer mitgeführt werden. Wir empfehlen im Wildwasser Schraubkarabiner.
  • Katarakte
    Ein Katarakt ist eine Stromschnelle mit Verblockungen und Gefälle.  
  • Kehrwasser
    Kehrwässer entstehen zwischen Strömungen die nicht in die gleiche Richtung verlaufen. Oder auch hinter Hindernissen wie Felsen, wo die Strömung seitlich vorbeigedrängt wird. Kehrwässer sind für erfolgreiches Befahren von Wildwasser überlebensnotwendig und stellen quasi einer der Grundtechniken am Fluss dar.
  • Kielsprung
    Der Kielsprung beschreibt im Aufbau und der Form des Kajaks das Hochziehen des Bootrumpfes am Bug und Heck. Durch den Kielsprung versucht man die Fahreigenschaften von Booten zu verbessern und zu optimieren.

  • Klemmunfall (=“Klemmer, Stecker“)
    Unter einem Klemmer versteht man einen Unfall bei dem man mit seinem Kajak an einem Hindernis (meistens Baum oder Stein) stecken bleibt. Dies ist eine sehr gefährliche und lebensbedrohliche Situation und erfordert ein schnelles Eingreifen der Mitpaddler bzw. der Helfer. Wenn man frontal mit dem Bug des Kajaks stecken bleibt und das Wasser von hinten auf den Paddler trifft, bildet sich oft um den Kopf des Paddlers herum eine so genannte Luftkapuze, da das Wasser nur auf den Hinterkopf trifft und so glücklicherweise die Atemwege frei bleiben. Um sich selbst aus einer Klemmsituation zu befreien ist es wichtig zuerst die Füße im Boot etwas zu lockern bzw. mit einem Bein auf den Mittelkeil zu steigen bevor man Spritzdecke öffnet. Beim sofortigen Öffnen der Spritzdecke ist es leider schon passiert dass Paddler mit dem Fuß im Boot hängen blieben.
  • Knotenkunde

    Für uns Kajaker sind grundlegende Knoten oft sehr hilfreich. Immer praktische und leicht anwendbare Knoten sind der Sackstich, der Achterknoten, der Halbmast- und der Mastwurf. Auch das Aufbauen von Flaschenzügen kann sehr hilfreich sein, zum Beispiel bei schweren Materialbergungen.

  • Konglomeratgestein (Salza)
    Ein spezielles grobkörniges, klastisches Sedimentgestein. An der Salza finden wir entlang unserer Wildwasserstrecke traumhaft schöne Gesteinsformen, vor allem durch die Konglomeratschlucht (Palfauer Schlucht).
  • Lehrwarte
    In Österreich gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung für Kajaklehrer. Die BAFL bietet allerdings (leider sehr selten) Ausbildungen zum staatlich geprüften Kajaklehrwart an (3-Wöchige Ausbildung). Die nächste Stufe ist der Kajaktrainer.
  • Lean Boof
    Eine neu moderne Form des Boofschlags (siehe B – Boofschlag), bei dem das Boot während des Schlags so weit aufgekantet wird dass fast das gesamte Körpergewicht über dem aktiv ausführenden Paddelblatt ist. Bei extremen Ausführungen ist dabei sogar der Kopf unter Wasser (Head Dip). Der Schlag hat keine speziellen Zwecke –  soll nur gut aussehen. Style ist alles! 🙂

  • Luke
    Öffnung im Boot in der sich der Sitz befindet. Wird beim Kajakfahren mit Spritzdecke zugeschlossen.
  • Messer
    Gehört zur Standardausrüstung am Wildwasser. Man muss damit im Stande sein im Notfall zum Beispiel ein verwickeltes Seil zu durchtrennen oder beengende Ausrüstung (Neopren) aufzuschneiden um Erste Hilfe leisten zu können.
  • Nationalpark Gesäuse
    Mitten im wunderschönen Nationalpark Gesäuse befindet sich unser Outdoorcamp Gesäuse von wo wir auch unsere Raftingtouren auf der Enns durchführen. Der Nationalpark ist der dritt größte Österreichs mit einer Gesamtfläche von 11.054 ha. Er wurde im Oktober 2002 gegründet und hat sich seitdem prächtig entwickelt. Der Nationalpark ist gekennzeichnet durch seine unglaubliche Schönheit. Vom beeindruckenden Gesäuse Eingang Katarakt der Enns (WW IV-V+) zu den mächtigen Gebirgsketten des Hochtors (2370m) gibt es immer wieder neue atemberaubende Plätze und Orte die es zu entdecken gilt. Mehr Infos über den Nationalpark findet ihr hier. 
  • Nasenklammer
    Eine Klammer die verhindern soll, dass Wasser in die Nase strömt wenn man Kopfüber im Wasser ist. Dies wird nämlich von den meisten als sehr unangenehm empfunden. Sie wird meist mit einer Schnur am Helm befestigt um nicht verloren zu gehen
  • Neopren
    Ein Neopren ist eine isolierende Sportbekleidung aus Chloropren-Kautschuk. Es gibt verschiedene Arten (Nass, Trocken, …). Beim Nassanzug (häufig im Kajaksport getragen) wird zwischen Neoprenschicht und Hautschicht das Wasser durch die eigene Körpertemperatur aufgewärmt.
  • OC1
    OC1 bezeichnet eine Bootsklasse im Kanufreestyle. Das OC1 ist größer als die normalen C1 und K1 Freestyleboote und darf anhand des Reglements nicht durch ein Spritzdecke verschlossen werden (daher auch der Name Open Canadier). Es gibt allerdings eher sehr wenige OC1 Fahrer, da die Möglichkeiten im Freestyle mit diesen Booten im Vergleich zu normalen Freestylebooten sehr begrenzt sind
  • Paddel
    Das Paddel dient zur Fortbewegung im Boot (Raft, Kanu, Kajak). Im Wildwasser gibt es Stechpaddel (= Paddel mit einem Paddelblatt und einem Griff, 1er Paddel) und Doppelpaddel (zwei Paddelblätter, wird in der Mitte gehalten). Im Raft, Kanu (C1) wird mit Stechpaddel gefahren, beim Kajak mit Doppelpaddel.
  • Paddelblatt
    Das Paddelblatt befindet sich am Ende des Paddelschafts (bzw. der Paddelwurzel) und wird beim Paddelschlag ganz ins Wasser eingetaucht. Die Paddelblätter können je nach Ausführung symetrisch oder asymetrisch sein. Als Vorderseite des Paddelblatts bezeichnet man jene Seite, auf die der Wasserdruck beim Schlag gerade wirkt.
  • Paddelschläge
    Die wichtigsten Grundschläge für Kajakfahrer (Doppelpaddel) sind: Vorwärtsschlag, Rückwärtsschlag, Bogenschlag, Konterschlag sowie die Paddelstützen. Fortgeschrittenere Techniken sind zum Beispiel der Ziehschlag oder der Boofschlag.
    Bei Stechpaddel (Einzelpaddel) ist der so genannte „J-Schlag“ die wesentlichste Technik.
  • Paddelstütze
    Eine Paddeltechnik die ein Umkippen des Bootes verhindern soll. Wir unterscheiden dabei die so genannte „hohe Stütze“, sowie die „niedere Stütze“. Die obere Stütze nutzt die Innenseite des Paddelblattes und ist vor allem für Anfänger leicht zu Erlernen. Der große Nachteil ist das diese Technik sehr schädigend für die Schultergelenke sein kann, sobald viel Druck auf das Paddelblatt kommt. Die „niedere Stütze“ hingegen nutzt die Aussenseite des Paddelblattes, und ist für die Schultergelenke viel neutraler bzw. schonender.
  • Playboating
    Verschiedene Tricks und pielerisches Paddeln auf Flüssen und Flussabschnitten mit kurzen (Freestyle) Booten.
  • Prallpolster
    Ein Wasserpolster der sich durch die Strömung vor einem angespülten Felsen aufbaut.
  • Prallwand
    Trifft eine Strömung auf ein Hindernis (zB Stein, Feldwand), wird diese davon abgeprallt. Es entsteht eine so genannte Prallwand bzw. in weiterer Folge ein Prallpolster.
  • Presswasser
    Strömung bzw. Wasserdruck der sich vom Flussgrund aufbaut und aufsteigt.
  • Pilze
    Wenn im Wildwasser Strömungen unter Wasser gedrückt werden, zum Beispiel bei Verschneidungen, Unterspülungen aber auch Prallwänden, kommen diese Strömungen in Form von Strömungspilzen wieder an die Wasseroberfläche.
  • Salza
    Die Salza ist ein bei Wildwassersportlern sehr bekannter Gebirgsfluss in Österreich. Sie ist insgesamt 88 km lang, entspringt in Niederösterreich und mündet bei Großreifling in die Enns. Die Salza ist ein wahrer Klassiker der Alpen und vor allem bekannt für ihre abwechslungsreichen und freundlichen Flussabschnitte (beinahe unverbaut), ihr glasklares Wasser (Trinkwasserqualität) und ihre einzigartigen Natureindrücke. Die Salza bietet Flussabschnitte im Schwierigkeitsgrad von I-II (je nach Wasserstand) und ist deswegen sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittenen-Kajakkurse ideal.
  • Schenkelstütze
    Seitlich vom Sitz in der Luke angebrachte Auflage- und Stützflächen für die Oberschenkeln.

  • Schwall
    Ein Schwall ist meist ein stärker abfallender Abschnitt eines Flusses mit wildwasserspezifischen Erscheinungsformen wie Wellen, Walzen etc. , allerdings keinen wesentlichen Verblockungen.
  • Schwierigkeitsgrade im Wildwasser

    Die weltweit gültige Bewertungsskala der International Canoe Federation (ICF)unterscheidet folgende Schwierigkeitsgrade:WW I – Nicht schwierig
    Sicht: frei
    Wasser: Regelmässiger Stromzug, regelmässige Wellen, kleine Schwälle.
    Flussbett: Einfache Hindernisse:WW II – Mässig Schwierig
    Sicht: Freie Durchfahrten
    Wasser: Unregelmässiger Stromzug, unregelmässige Wellen, mittlere Schwälle, schwache Walzen, Wirbel, Presswasser.
    Flussbett: Einfache Hindernisse im Stromzug, kleinere Stufen.

    WW III – Schwierig
    Sicht: Übersichtliche Durchfahrten
    Wasser: Hohe, unregelmässige Wellen, grössere Schwälle, Walzen, Wirbel, Presswasser.
    Flussbett: Einzelne Blöcke, Stufen andere Hindernisse im Stromzug.

    WW IV – Sehr schwierig
    Sicht: Durchfahrten icht ohne weiteres erkennbar, Erkung meist nötig.
    Wasser: Hohe andauernde Schwälle, kräftige Walzen, Wirbel, Presswasser.
    Flussbett: Blöcke versetzt im Stromzug, höhere Stufen mit Rücklauf.

    WW V – Äusserst Schwierig
    Sicht: Erkundung unerlässlich
    Wasser: Extreme Schwälle, extreme Walzen, Wirbel, Presswasser.
    Flussbett: Enge Verblockungen, hohe Gefällstufen mit schwierigen Ein- und Ausfahrten.

    WW VI – Grenze der Befahrbarkeit

    Im Allgemeinen unmöglich, bei bestimmten Wasserständen eventuell fahrbar, hohes Risiko.

  • Schwimmweste
    Ein unverzichtbarer Ausrüstungsgegenstand für jeden Wildwassersportler ist eine geeignete Schwimmweste. Diese sollte allen gängigen Normen entsprechen, genug Auftrieb bieten und Platz für weitere Sicherheitsausrüstung bieten (Signalpfeife, Messer,  Karabiner, Bandschlingen, Seilrollen, Prusik,…)
  • Seekajak
    Längere Boote die man vor allem für Wanderkajaktouren auf dem See oder dem Meer nutzt, nennt man Seekajaks.
  • Seilfähre
    Eine Seilfähre oder auch Traverse genannt bezeichnet eine Überquerung des Flusses mit so wenig Höhenverlust wie möglich. Sie ist eine der Grundtechniken für das Paddeln am Fluss, und wird erlernt sobald sicheres Kehrwasserfahren möglich ist. Bei der Seilfähre ist es wichtig stehts den richtigen Winkel des Bootes (ca. 1 bis 2 Uhr) sowie den Aufkantwinkel des Bootes während des Paddelns zu halten bis man sich auf der anderen Seite des Flusses befindet.
  • Seitenwasser
    Strömungen die seitwärts auf das Boot treffen.

  • Setup
    Ausgangsposition für Freestylemoves auf der Welle bzw. Walze. Je nach Art der Welle oder Walze gibt es verschiedene Techniken um in das Setup zu kommen. Normalerweise versucht man durch Carven (=“Hin und Her – Surfen mit etwas Kante geben“) vom Wellental nach oben in den Wellenberg zu kommen.
  • Stechpaddel
    Ein Paddel mit einem Paddelblatt und einem Griffstück am anderen Ende. Wird für  Kanus, Rafting etc. genutzt.
  • Sicherheitsausrüstung
    Jeder Wildwassersportler sollte die nötige Sicherheitsausrüstung für seine Tour stets dabei führen und auf dem letzten Stand halten. Wir empfehlen als Mindestausrüstung für Wildwasserkajaker: Wildwassertaugliche Kleidung und Schuhe (zB Neoprenausrüstung oder Trockenanzug etc.), Schwimmweste, Helm, Wurfsack, Erste Hilfe Ausrüstung, Handy, 4 Schraubkarabiner, 3 Seilrollen, 2 Prusik, 2 Bandschlingen, Messer, Signalpfeife, Auftriebskörper im Kajak
  • Sidesurfing
    Seitliches Surfen in einer Welle oder Walze (Bug 90 Grad zu Welle).
  • Slalom
    Eine Disziplin im Wettkampfsport, bei dem Auf- und Abwärtstore im Wildwasser auf Zeit durchfahren werden müssen.

  • Slalomboote
    Spezielle Boote mit wenig Gewicht und schmalem Heck, mit denen man besonders schnelle Wendung durch Unterschneiden durchführen kann.

  • Snowkajak
    Das Befahren von Schneefahrbahnen mit Kajaks.
  • Spielboote
    Kurze Boote mit weniger Volumen mit denen man Tricks im Flachwasser, Wellen oder Walzen durchführen kann. Für schweres Wildwasser eher nicht geeignet.
  • Spin
    Freestylemove bei dem das Boot in einer Welle oder Walze 360 Grad um die Vertikalachse gedreht wird. Das Boot darf dabei nicht einen größeren Winkel als 45 Grad zur Wasseroberfläche aufweisen. 
  • Spritzdecke
    Eine Ausrüstungsgegenstand der um die Hüfte angezogen wird, mit dem man die Luke des Kajaks verschließen kann um das Eindringen des Wassers in das Boot zu verhindern.
  • Stromschnelle
    Als Stromschnelle wird eine Beschleunigung des Wassers im Fluss bezeichnet, die durch ein Gefälle über Steine oder andere Hindernisse erzeugt wird.
  • Süllrand
    Um die Luke des Kajaks befindet sich der Süllrand. Über den Süllrand wird die Spritzdecke gezogen um nicht herauszuspringen
  • Swift Water Rescue Technican
    Ein Ausbildungskurs für Raftguides, Kajaklehrer, Canyoningguides und Andere die in die Situation einer Wasserrettung kommen könnten. Man lernt unter anderem das richtge Verhalten in Unfallsituationen, Rettungssysteme und vieles mehr.
    Weitere Infos über den Kurs findet ihr hier. 
  • Syphon
  • Tandemkajak
    Ein Tandemkajak ist ein Zweierkajak. Tandemkajaks sind ideal um auch Anfänger und absolute Neulinge mit an den Fluss zu nehmen. Der geübte Paddler sitzt dabei hinten und hat von dort eine gute Kontrolle.
  • Travesieren (=Seilfähre)
    Überqueren des Flusses bzw. einer Strömung mit Ausnutzen derer Kraft. (Sie auch Seilfähre)
  • Trockenausrüstung (Trockenanzug, Trockenhose, Trockenjacke)
    Da man beim Paddeln eigentlich immer Wasserkontakt hat, ist eine Trockenausrüstung sehr angenehm. Vor allem bei kalten Aussen- und Flusstemperaturen. Trockenjacken sind eigentlich schon Standard unter den Paddlern, sie haben meist Latexmanschetten an den Händen und am Hals und verhindern so das Eindringen des Wassers. Selbiges gilt natürlich auch für Trockenhosen. Die kombienierte Variante für besondere Feinspitze ist der Trockenanzug, der eigentlich komplett dicht sein sollte aber dafür auch den entsprechenden Preis kostet. Allerdings bietet er auch ein unschlagbaren Komfort 🙂
  • Was ist der Unterschied zwischen Kajak und Kanu?
    Der Begriff Kanu steht ist der Überbegriff für Kajaks und Kanadier. Kajaks werden mit einem Doppelpaddel im Sitzen gefahren, die Beine schauen dabei immer Richtung Bug. Im Kanu benutzt man hingegen ein Stechpaddel mit nur einem Paddelblatt.
  • Verschneidungslinie
    Sie entsteht an der Grenze zwischen zwei nebeneinander laufenden oder gegengleich laufenden Strömungen in Form einer Linie. Die Strömungen können dabei Verwirbelungen oder pilzartige Strudel aufweisen, wenn die Strömungen stark genug sind. Als Paddler ist es sehr wichtig diese Verschneidungslininen zu erkennen und im richtigen Moment das Boot um zu kanten um ein Kentern zu verhindern. Fährt man zum Beispiel von der Hauptströmung des Flusses in ein Kehrwasser oder umgekehrt, so wird das Kehrwasser und so auch der Punkt des Umkantens des Kajaks durch die Verschneidungslinie gekennzeichnet.
  • Walzen
    Stark brechende Welle mit Rücklauf. Klassische Walzen sind Wehranlagen (sehr gefährlicher Rücklauf).
  • Walzenkamm
    Höchster Punkt der Walze.
  • Walzental
    Tiefster Punkt der Walze.
  • Washout
    Wenn man beim Surfen aus der Welle oder Walze ausgespült wird.
  • Wanderkajak
    Wanderkajaks oder auch Tourenkajaks genannt sind Boote die speziell für längere Touren auf leichtem Wildwasser oder Meer bzw. Seen gebaut werden. Sie sind um einiges länger und dadurch auch schneller als Wildwasserboote und haben vor allem auch genug Stauraum für die mitzubringende Ausrüstung.

  • Wasserfälle
    Das Befahren von Wasserfällen und Stufen erfordert eine sehr gute Paddeltechnik und viel Übung. Nicht jeder Wasserfall eignet sich zur Befahrung. Vor allem das Landungsbecken sollte tief genug und am besten sehr Sauerstoffdurchsetzt (Weißwasser) sein, um einen harten Aufprall zu verhindern. Niedrige Fälle und Stufen können am besten mit der Booftechnik befahren werden, welche jedoch ab einer gewissen Höhe sehr schmerzhaft werden kann. Für höhere Abfälle ist es meist optimal möglichst spitz mit dem Bug des Kajaks in das Wasser einzutauchen und dabei den Körper und auch das Paddel so zu positionieren dass am wenigsten Widerstand für den Aufprall entsteht. Der aktuelle Rekord liegt bei 56,7 Meter Höhe und wurde von Tyler Bradt am 21.April 2009 aufgestellt. Hier ist das Video. 
  • Wehranlage
    Ein Wehr ist eine Sperre oder Staustufe im natürlichen Flussbett, die üblicherweise zusammen mit einem Kraftwerk zur Energiegewinnung errichtet wird. Nach der Stufe fließt das Wasser über die Kante in ein Tosbecken, das nach aussen meistens schwellenartig verbaut wird. Durch die steile Stufe und das Tosbecken haben Wehranlagen meist einen sehr starken und gefährlichen Rücklauf, was für uns Paddler lebensbedrohlich werden kann.  Wehre sind in der Regel immer früh genug beschildert. Es ist wichtig auf diese Schilder zu achten und früh genug ans Ufer zu paddeln um das Wehr zu umtragen. 
  • Wellen
    Steine oder andere Gegenstände im Unterwasser eines Flusses können Wellen erzeugen.
  • Wellenkamm
    Der höchste Punkt der Welle.
  • Wellenschulter
    Links und/oder rechts am Rand der Welle befinden/befindet sich meistens eine Erhöhung die man als Schulter bezeichnet. Dies kann man vor allem beim Freestyle nutzen
  • Wellental
    Tiefster Punkt der Welle
  • Weißwasserzone
    Eine Stelle wo das Wasser durch Luft aufgewirbelt wird (z.B.: Wellen und Walzen)
  • Wildwasser
    Mit Wildwasser bezeichnet man ein Gewässer mit schnellen Strömungen, starken Gegenströmungen, Wirbeln, Stromschnellen und zum Teil Wasserfällen.
  • Wurfsack
    Wichtigster Rettungsgegenstand für Wildwassersportler. Ein Sack , in dem sich ein Seil befindet dass zB einer schwimmenden Person zuwerfen kann bzw. an dem diese an Land gezogen werden kann. Der Wurfsack ist aber auch für verschiedene Rettungs- und Bergetechniken einsetzbar, und wir vor allem zum Absichern von Gefahrengestellen genutzt.